Mein wahrscheinlich letzter Post – zurück in Deutschland!

Ein letztes mal Hallo alle zusammen!

Jetzt bin ich schon ca. 7 Wochen wieder zurück in Deutschland und nach dem ganzen Stress am Anfang hat sich mein Leben jetzt wieder allmählich geordnet und eingependelt. Für die, die es noch nicht mitbekommen haben, ich studiere jetzt Mathematik und Biologie auf Gymnasiallehramt in Ulm.

Letzte Woche war meine erste richtige Vorlesungswoche, das davor war nur ein Vorbereitungskurs für Mathe der mir eigentlich schon stressig genug war  😛 Mein Stundenplan ist leider ziemlich voll, ich habe mir ein sehr zeit und lernintensives Studium herausgesucht und da werden sicher noch Momente kommen an denen ich meine Wahl bereuen werde… 😛 Aber alles in allem bin ich total glücklich mit meiner Wahl, einige Vorlesungen waren echt schon total interessant und falls ich mal kurz davor bin den Kopf hängen zu lassen denke ich einfach an mein Endziel, Lehrer zu werden, und an all die Personen die mich dazu inspiriert haben diesen Beruf zu wählen!

Rückblickend auf mein Jahr kann ich nur sagen, es war die beste Entscheidung überhaupt!!!

Ihr denkt jetzt bestimmt: „Jaja  das sagt doch jeder“… Aber es stimmt einfach! Besonders jetzt in der Uni, wo ich viele Leute treffe, die etwas ähnliches gemacht haben aber auch Leute, die direkt nach der Schule mit dem Studium durchgestartet sind, merke ich den Unterschied immens. Man ist viel offener für fremdes und verhält sich anders in vielen Situationen. Ich denke auch ich habe mich sehr verändert in diesem Jahr, auch wenn meine Familie sich immer beschwert und sagt ich sei immernoch genau gleich 😛 Ich glaube manchmal hatten sie gehofft, dass ich als selbstloses Ich zurückkomme und nichtmehr so eine große Klappe habe, sondern mehr zuhause helfe, nicht immer außer Haus bin und als Taxifahrer für meine kleinen Schwestern jederzeit in Anspruch zu nehmen bin 😛

Wenn ich sage es war die beste Entscheidung überhaupt muss man aber auch dazusagen, dass ich total Glück mit allem eigentlich hatte! Ich habe auf meiner Journey viele andere Freiwillige von überall auf der Welt kennengelernt, bei denen das absolut nicht so war.

  1. Zuerst hatte ich eine super Entsendeorganisation in Deutschland, genannt DJiA-Diakonisches Jahr im Ausland. Die Seminare waren immer toll gestaltet und da die Organisation nicht so groß ist war die Begleitung das ganze Jahr über sehr persönlich und ich hatte immer einen Ansprechpartner wenn etwas nicht in Ordnung war.
  2. Meine Einsatzstelle! Meine Chefin war einfach total cool! Besonders am Anfang war sie wie eine Mama für uns und ohne sie hätten wir viele Dinge nicht so machen können wie wir es getan haben. Aber auch meine Arbeitskollegen waren der Hammer! Unser gemeinsamer Spruch war: From strangers to kolleagues, from kolleagues to friends, from friends to Family!
  3. Meine Mitfreiwilligen!!!!! Die anderen drei Mädels und ich haben nicht nur zusammen gearbeitet, sondern auch zusammen in einer WG gewohnt und uns ein Auto,… geteilt. Gottseidank haben wir uns so mega gut verstanden, das hätte auch anders laufen können wir haben uns ja nicht gegenseitig ausgesucht sondern wurden im Prinzip einfach zusammen geworfen. Aber wir haben uns immer super verstanden und auch in unserer Freizeit fast alles zusammen unternommen! Wäre das nicht so gewesen hätte uns das alle extrem eingeschränkt, besonders weil es in Südafrika mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so ist wie in Deutschland und man auch nicht einfach mal kurz überall hinlaufen kann.

Allgemein habe ich in meinem Jahr viel krasses gesehen, viele coole Sachen erlebt, viele inspirierende Menschen kennengelernt, viele beeindruckende Orte bereist, viel neues gelernt und natürlich auch viel Spaß gehabt!!!

Abschließend kann ich jedem nur raten, falls ihr selbst noch vor so einer Entscheidung steht was ihr nach dem Abi macht oder jemanden kennt der sich darüber Gedanken macht, ermutigt diese Person einfach mal was anderes zu machen als Schule! Es ist wirklich ein unglaubliches Erlebnis das man sein ganzes Leben nicht vergessen wird!

Danke an alle die mich auf meiner Reise begleitet haben und mich immer unterstützt haben! Allen voran meiner Familie, ohne sie hätte ich das nicht alles so geschafft! DANKE

 

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Ein Gedanke zu “Mein wahrscheinlich letzter Post – zurück in Deutschland!

  1. Eine schöne Zusammenfassung, liebe Hanna, die mich nun auch inspiriert, hier wohl ein letztes Mal zu kommentieren. Wir haben ja darüber gesprochen, du bist gerne eingeladen, andere zu inspirieren, vielleicht meine 11erKurse. Das fände ich gut
    Herzlichst
    Ingrid

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